Zeitliche Freiräume dank Corona

Tagtäglich werden wir mit schlechten Nachrichten im Hinblick auf die Coronakrise und den damit einhergehenden Einschränkungen konfrontiert. Es ist aber nicht alles negativ und es zeigt sich auch Licht im Dunkel: Seit Wochen gehört der Himmel nicht mehr den Flugzeugen, sondern den Vögeln.

So stark unser Alltag momentan auch eingeschränkt sein mag und so überhaupt nicht den gewohnten Bahnen entspricht, so schafft die Krise dennoch bei der einen oder anderen zeitliche Freiräume: So stehen z.B. dank Heimarbeit und fehlendem Pendeln zur Arbeitsstelle auf einmal mehr freie Stunden zur Verfügung.

Diese werden, gerade jetzt wo der Sommer sich immer stärker bemerkbar macht, von vielen draußen an der frischen Luft verbracht, sodass man von Rodgau plötzlich bisher unerkannte Seiten entdeckt. Nicht nur zeigen sich viele Blüten in voller Pracht (mit diesen geht auch die Stadt Rodgau beim Wettbewerb „Kommunen schaffen Vielfalt“ an den Start), auch die Tierwelt hält viel Spannendes bereit. So gelangen einem unserer Initiativenmitglieder in der vergangenen Woche nachfolgende Fotos auf einer frisch gemähten Wiese zwischen Weiskirchen und Hainhausen. Nicht nur er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, sondern es bildeten sich regelrechte Menschenansammlungen am Bahnpfädchen – selbstverständlich mit dem gebotenen Abstand untereinander.


Störche in Rodgau bei der Futtersuche